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Nach Vorlage des Planfeststellungsbeschlusses der LD Sachsen konnte im Oktober 2015, nach 4 Monaten Verspätung, mit den Bauarbeiten zu diesem Projekt begonnen werden. Und wie so häufig mussten zuerst zeitlich und finanziell nicht eingeplante Vorbereitungsarbeiten, wie archäologische Suchschnitte und Begutachtungen von Verdachtsflächen auf Kampfmittelfreiheit, realisiert werden.

Schon im November 2015 wurde in einer ARGE mit der Fa. MAX STREICHER GmbH & Co. KG aA begonnen, in unseren Bauabschnitten die „Schwarze Elster“ mittels modifiziertem Microtunneling-Verfahren zu kreuzen. Diese vier Produktenrohrquerungen DN 800 waren die wesentlichste Voraussetzung dafür, dass die Doppelleitung DN 800 planmäßig Anfang Juni diesen Jahres in die Stressdruckprüfung gehen kann. Die Hauptarbeiten an unserem östlichen, 13.500 m langen Bauabschnitt begannen im März mit dem Vorbau. Dabei wurde das teilmechanisierte MAG Schweißverfahren genutzt.

Neben dem normalen Geschäft stellen die auf dieser Baustelle „mal schnell“ mit zu erledigenden Aufgaben so manche Herausforderung dar. Das reicht vom vorzeitigen Fertigstellen einzelner Baubereiche, über den Einbau von zusätzlichen Dükern DN 800 bis hin zur Umverlegungen von Fremdtrassen. Der Neubau von 2 Molchstationen mit angegliederten Abzweigarmaturengruppen und die Verlegung der Kabelleerrohranlagen stellen hier schon planbare Normalität dar.

Mit der Realisierung dieser Bauaufgaben sind gegenwärtig 131 gewerbliche und 6 Mitarbeiter der Bauleitung betraut. Ab Juni werden die Prüfarbeiten an den verlegten Rohrtrassen durchgeführt. Nach erfolgreicher Geometriemolchung wird mit der letzten Einbindung am 10.08.2016 die ONTRAS den Leitungsabschnitt in Betrieb nehmen können.