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Mit dem Get-H2-Nukleus leitet VORWERK den Beginn der europäischen Wasserstoffwirtschaft ein. Als Vorreiter der Energiewende realisiert VORWERK für die Evonik den ersten Teil eines 130 km langen Abschnittes des öffentlichen europäischen Wasserstoff-Backbones. Insgesamt sollen europaweit bis 2050 rund 488 Mrd. € in die Schaffung einer pan-europäischen Wasserstoffinfrastruktur inklusive über 23.000 km an H2-Transportinfrastruktur investiert werden, um das Ziel der CO2 -Neutralität bis 2050 zu erreichen.

Der initiale Teil dieses Netzes ist eine 9 km lange Pipeline, die künftig den Evonik Chemiepark in Marl mit dem Raffineriestandort der BP in Gelsenkirchen verbinden. In einem zweiten Schritt soll dann die Anbindung an eine Elektrolyseanlage des Kraftwerkes Lingen erfolgen.

Dabei handelt es sich um die erste öffentlich zugängliche Pipeline für Wasserstoff, die den Anschluss weiterer Erzeuger sowie Verbraucher an das Wasserstoffnetz in der industriereichen Rhein-Ruhr Region ermöglicht. Der Einsatz von grünem Wasserstoff spart insbesondere bei energieintensiven Prozessen, wie der Ammoniak Produktion, erhebliche Mengen an CO2.

„Bereits heute wegweisende Wasserstoffprojekte dieser Art umsetzen zu können, macht uns stolz und unterstreicht unsere Kompetenz im Umgang mit Gasen wie dem Wasserstoff. Dank langjähriger Kundenbeziehungen mit Netzbetreibern, Energieerzeugern und Industrieunternehmen sind wir überzeugt, einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau eines europäischen Wasserstoffnetzes leisten zu können und somit eine Dekarbonisierung der Industrie zu ermöglichen.", erläutert Torben Kleinfeldt, CEO und Gesellschafter der VORWERK Gruppe.

(November 2020)