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Pipelineforum - 17. November 2022 in Hamburg

 

Europa in der Energiekrise – Aktuelle Chancen und Herausforderungen für die deutsche Energieinfrastruktur

Der unerwartete Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat in Europa eine tiefgreifende und komplexe Energiekrise ausgelöst. Konnten sich viele europäische Staaten über Jahrzehnte hinweg auf günstige und sichere Energielieferungen aus Russland verlassen, schürt der plötzliche Wegfall Russlands als verlässlicher Handelspartner massive Versorgungsängste und sorgt für rasante Preisspiralen an den internationalen Energiemärkten. Vor dem Hintergrund der veränderten geopolitischen Lage stellt auch die Bundesrepublik Deutschland ihre bisherige Energiepolitik kritisch auf den Prüfstand und beschließt Maßnahmenpakete, deren Tempo und Reichweite vor Kurzem noch undenkbar waren.

Die diesjährigen Fachvorträge befassen sich ausführlich mit den vielschichtigen Auswirkungen der aktuellen Krise auf die deutsche Energieinfrastruktur. Dazu gehört allen voran der beschleunigte Aufbau der LNG-Importkapazitäten, welcher zahlreiche zusätzliche Anforderungen an das bestehende Erdgasnetz stellt. Zum anderen wird ein Überblick über den Stand der großen Nord-Süd-Stromtrassen gegeben sowie der Frage nachgegangen, welche Rolle Wasserstoff im Energiemix der Zukunft spielen kann. Ziel dabei ist es, die komplexen Folge- und Wechselwirkungen der aktuellen Energiepolitik auf die deutsche Infrastruktur zu verstehen und im Kontext der ambitionierten Klimaziele zu bewerten.

Für das Pipelineforum 2022 konnten wir erneut fachkundige Referenten gewinnen, die sich der komplexen Themenstellung aus unterschiedlichen Perspektiven nähern. Nach und vor allem während der Vorträge wird sich bei der Veranstaltung wie in den vergangenen Jahren auch die Möglichkeit für einen offenen und kritischen Gedankenaustausch bieten. Während der Veranstaltung werden dabei alle geeigneten Maßnahmen getroffen, um die Ausbreitung des Coronavirus- SARS-CoV-2 einzudämmen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Anmeldungen bis zum 01. November an Frau Stephanie Lübeck, .